Start der Maßnahmen der Nationalen Dekade gegen postinfektiöse Erkrankungen
Ziel der Initiative ist es, wissenschaftliche Erkenntnisse schneller in die medizinische Versorgung zu überführen und zugleich dringend benötigte Fortschritte bei Diagnostik und Therapie postinfektiöser Erkrankungen zu ermöglichen.
Der Parlamentarische Staatssekretär Matthias Hauer betonte, dass insbesondere klinische Studien eine zentrale Rolle spielen, um neue Behandlungsansätze zeitnah für Patientinnen und Patienten nutzbar zu machen. Die Förderung richtet sich sowohl an spezifische Krankheitsbilder als auch an klinisch Forschende verschiedener Fachrichtungen.
Die auf zehn Jahre angelegte Dekade wird mit rund 500 Millionen Euro ausgestattet. Sie soll die Ursachen und Mechanismen postinfektiöser Erkrankungen systematisch erforschen und neue Ansätze für Diagnose, Therapie, Rehabilitation und Prävention entwickeln. Das Bundesministerium für Gesundheit (BMG) ist Partnerin der Nationalen Dekade gegen Postinfektiöse Erkrankungen.
Hier finden Sie die Bekanntmachung der "Richtlinie zur Förderung von Projekten zum Thema klinische Studien mit hoher Relevanz für die Patientenversorgung, Bundesanzeiger vom 01.06.2026"
Hier finden Sie die Bekanntmachung der "Richtlinie zur Förderung von Projekten zum Thema klinische Studien mit hoher Relevanz für die Versorgung von Patientinnen und Patienten mit postinfektiösen Erkrankungen – Nationale Dekade gegen postinfektiöse Erkrankungen, Bundesanzeiger vom 01.06.2026"