1. LongCARE-Symposium am 22. Januar 2026 im Rahmen der NUM-Convention
© TMF e. V.
Im Folgenden finden Sie einige Informationen zum geplanten Programm, das um 9:00 Uhr startet. (Stand: 04.12.2025)
Folgendes Programm ist vorgesehen:
Eröffnung und Grußworte
Sebastian C. Semler, der Geschäftsführer der TMF und Projektleiter von LongCARE wird das Symposium eröffnen.
Ein Grußwort aus dem Bundesgesundheitsministerium ist angefragt.
Session 1: Überblick über das Wissen zu Post/Long COVID
In der ersten Session soll ein Überblick über das Wissen zu Post / Long COVID und ME/CFS aus den unterschiedlichen Perspektiven der an den Themen Forschenden gegeben werden.
Prof. Dr. Dr. Martin Härter (Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf) und Ingo Meyer (Universitätsklinikum Köln) werden die Session leiten.
Prof. Dr. Bernhard Schieffer (Universitätsklinikum Gießen und Marburg) wird aus klinischer Perspektive auf Long COVID vortragen, ebenso Dr. Helma Freitag (Charité - Universitätsmedizin Berlin) aus klinischer Perspektive auf ME/CFS.
Prof. Dr. Christiane Waller (Klinikum Nürnberg und Klinik für Psychosomatische Medizin und Psychotherapie) wird über die Long-Covid und die bio-psycho-soziale Perspektive reden.
Prof. Dr. Uta Behrends (Technischen Universität München (TUM) Klinikums rechts der Isar) berichtet über PAIVS & ME/CFS bei Kindern und Jugendlichen.
Session 2: Ansätze zur Charakterisierung und Falldefinition von Long COVID
In der zweiten Session sollen die verschiedenen Ansätze zur Charakterisierung von Long COVID beleuchtet werden. Diese Session werden Prof. Dr. Nina Timmesfeld (Ruhr-Universität Bochum) und Dr. Ronja Hollstein (Universitätsklinikum Bonn) leiten.
Zu den Charakterisierungsansätzen aus Sicht der Virologie wird Prof. Dr. Barbara Schmidt (Institut für Mikrobiologie und Hygiene Regensburg) berichten.
Prof. Dr. Kerstin Ludwig (Universitätsklinikum Bonn) wird auf die Erkenntnisse aus immungenetischer Sicht eingehen.
Erkenntnisse aus PROM-basierten Clusteranalyse wird PD Dr. Dr. Eva Morawa (Universitätsklinikum Erlangen) vorstellen.
Dr. Mandy Schulz (Zentralinstitut für die kassenärztliche Versorgung in Deutschland) wird aus der Arbeit zur Deskription von Post-COVID-Patienten anhand vertragsärztlicher Abrechnungsdaten berichten.
Ingo Meyer (Universitätsklinikum Köln, PMV Forschungsgruppe) redet über Falldefinitionen aus Sekundärdaten: Nutzen und Herausforderungen der Datennutzung.
Prof. Dr. Dirk Brockmann (Technische Universität Dresden) wird über die Möglichkeiten zur Nutzung von Daten aus Wearables sprechen.
Session 3: Versorgungssituation / aktueller Stand der Behandlungsansätze und Therapien
Die dritte und letzte Session werden Prof. Dr. Yesim Erim (Universitätsklinikum Erlangen) und Prof. Dr. Cornelia Henschke (Universitätsklinikum Tübingen) leiten.
Prof. Dr. Stefanie Joos (Universitätsklinikum Tübingen) leitet die Session ein mit dem Thema: GBA-Leitlinien und Realität.
Danach folgt ein Beitrag von Julia Augustin (Long COVID Deutschland) zum Thema: Long-Covid-Versorgung aus Sicht der Betroffenen - Sind wir auf dem richtigen Weg?
Prof. Dr. Yesim Erim wird die Versorgungssituation aus Sicht einer multidisziplinären Ambulanz beleuchten.
Prof. Dr. Carmen Scheibenbogen wird aktuelle Therapiestudien ME/CFS und Post COVID vorstellen.
Anschließend wird Dr. Thomas Maibaum (Gemeinschaftspraxis Rostock-Schmarl Mitglied der Expertengruppe zum Off Label-Use beim BfArM) über Zulassung und den Off-Label Use reden.
Das Programm soll um 16:30 Uhr enden.
Wir freuen uns über Ihre Teilnahme. Bitte melden Sie sich unter folgendem Link an: